Buchpräsentation: Essen voll Wert gegen Krebs

von Dr. Georg Lexer und Peter Puschnik-Maurer MS, MSOM (USA)

10. April 2015 19.00 Uhr
Kulturvereinssaal Klein St. Paul im Görtschitztal

Anschließend sind alle Anwesenden herzlich zu einer kleinen Verkostung eingeladen. Für die Buchpräsentation wird kein Eintritt verlangt. Eine freiwillige Spende wird erbeten. Der Gesamterlös der Spenden kommt dem Verein Initiative Zukunft Görtschitztal zu Gute.

Auf Grund der HCB Belastung sind von Seiten der Bevölkerung viele Fragen betreffend ihrer krankmachenden Wirkung aufgetaucht. Das Buch das hier für die Initiative Zukunft Görtschitztal in Klein St. Paul präsentiert wird soll Anleitung und Vorschläge geben um diese HCB Belastung im Körper möglichst in ihrer Wirkung zu minimieren.


Buchcover: Essen voll Wert, Dr. Georg Lexer

Gewinnen Sie an Lebensfülle!

Wie können Menschen den Krebs besiegen oder gegen diesen vorbeugend wirken? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Vollblutchirurg und Mediziner aus Leidenschaft Georg Lexer seit Jahren. Aktuelle medizinische Erkenntnisse und seine persönlichen Erfahrungen gibt er in diesem Buch weiter, aber ohne erhobenen Zeigefinger oder Verzicht. Gemeinsam mit Naturmediziner Peter Puschnik-Maurer und Bio-Bäuerin Andrea Unterguggenberger zeigt er, wie richtige Ernährung vor Krebs schützt, was bei einem gesundheitsfördernden Lebensstil wichtig ist und warum dabei der Genuss garantiert nicht auf der Strecke bleibt. Dieses Buch soll Ideengeber und Mutmacher sein, um den eigenen Geschmack wieder zu sensibilisieren, die Zeit zu verlangsamen und das Leben in all seiner Fülle auszuschöpfen, ohne sich dabei zu überfordern. Portraits von regionalen BIOnieren, Selbstversorgern sowie Vordenkern aus ganz Kärnten runden das Themenspektrum ab und machen Lust auf Natur!


Dr. Georg Lexer, Herausgeber und Chirurg

Meine Geschichte beginnt am Weißensee in Kärnten. Dort war mein Großvater Georg Lexer als Gendarm im nahen Ort Greifen­burg tätig. Immer wieder nahm er seine Kinder, darunter auch meinen Vater, auf seine Inspektionsgänge mit. Während sie im schneereichen Winter mit Langlaufskiern über den zugefrorenen Weißensee fuhren, erzählte er von seinen Erlebnissen im Ers­ten Weltkrieg. 1917 war der Großvater an der südlichen Isonzo- Front stationiert und bekam am Lago di Do­berdo bei Duino einen Streifschuss am Kopf ab. Zur Genesung kam er ins Lazarett bei Dui­no, wo er sich erholte. Als Kind wuchs mein Großvater eher in ar­men Verhältnissen im Lesachtal auf und musste auf vieles verzich­ten.

Dr. Georg Lexer, Foto: Christoph Slamanig

In Italien kam er das erste Mal mit dem mediterranen Lebensstil in Kontakt – trotz des schrecklichen Krieges. Er war fasziniert vom Klima und der mediterranen Lebens­weise. Diese Erzählungen beeindruckten meinen Vater so sehr, dass er viele Jahre später genau dort, wo die Isonzo-Front auf das Meer trifft, ein kleines Ferienhaus kauf­te. Fortan spielte der mediterrane Lebensstil in unserer Familie eine größere Rolle. Zahl­reiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass der mediterrane Lebensstil allgemein wesentlich gesünder ist und das Herz schont. Das lag daran, dass im Süden einfach viel mehr Gemüse, Obst und Fisch gegessen wurde.

Als Vollblutchirurg und Mediziner aus Lei­denschaft habe ich mich viele Jahre inten­siv mit dem gesundheitsfördernden Lebens­stil auseinandergesetzt. Ich habe unzählige Krebsoperationen durchgeführt, stunden­lange Gespräche mit Patienten geführt und mir Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt angesehen – mit einem Ziel: Ich wollte wissen, wie können die Menschen den Krebs besiegen oder diesem sogar vorbeugen. Und das Ganze mit Mehrwert und Wertschätzung gegenüber sich selbst, den anderen und der Natur. Dabei wurde mir klar: Es geht nicht immer nur um die Überlebensrate, sondern in erster Linie auch um das Wohlbefinden und die Lebensfülle. In diesem Sinne stehen wir nicht mit erhobenem Zeigefinger da oder stellen strikte Regeln auf. Wir möchten Ih­nen in diesem Buch einfach ein paar indi­viduelle Anregungen für einen gesundheits­fördernden Lebensstil auf den Weg geben.


Peter Puschnik-Maurer MS, MSOM (USA), Foto: Buch 'Essen voll Wert'

Peter Puschnik-Maurer MS, MSOM (USA)

Meine naturmedizinische Sichtweise beruht prinzipiell darauf, die Begriffe und die na­türlichen Zusammenhänge der biologischen Gesetze, die unser Leben im Hinblick auf unsere Gesundheit und Krankheit bestim­men könnten, zu ergründen. Die Ernäh­rung, die Bewegung und natürlich auch un­sere Psyche spielen hier eine übergeordnete Rolle. Nachdem der Mensch in der Natur selbst keine wissenschaftliche Institution ist, kann der Mensch selbst als Teil der Natur eben­falls kein wissenschaftliches Produkt dar­aus sein. Selbstverständlich gibt es heute zahlreiche unterschiedliche umfangreiche wissen­schaftliche Studien zu diesem Thema.

Trotz dieser vielen wissenschaftlichen Ergebnisse und vorgeschlagenen Richtlinien herrschen in mancher Hinsicht Unwissenheit und auch Unsicherheit einen gesundheitsför­dernden Lebensstil betreffend. Wie ratlos im Grunde viele Menschen sind, merkte ich an den vielen Fragenden und Su­chenden, die mir im Laufe meines Lebens begegneten. Um viele der Fragen beantwor­ten zu können, war es notwendig, dass ich mich mit den verschiedenen Kulturen und den unterschiedlichsten Lebensweisen be­schäftigte.

So begann ich in all den vergangenen Jah­ren durch umfangreiche Ausbildungen in den Bereichen der Integrativen und Kom­plementären Medizin, mit Schwerpunkt auf die fernöstliche Heilkunde, Erfahrun­gen zu sammeln. Einen großen Teil meines Wissens eignete ich mir in den Vereinigten Staaten an, wo ich in San Francisco lebte und dadurch eine hohe kulturelle Vielfalt kennengelernt habe.

Einzigartig ist die geografische Lage von San Francisco, meiner zweiten Heimat, zwischen dem Pazifik und einer langgezogenen Hügel­kette zwischen Berkeley und den Oakland Hills mit der berühmten rotfarbenen Golden Gate Bridge als Wahrzeichen. Etwa 1000 verschiedene Volksgruppen leben hier und bereichern somit das Leben in der Stadt. Pro Kopf hat San Francisco die meisten au­thentischen Restaurants in den Vereinigten Staaten, wo man den unterschiedlichsten Geschmäckern gerecht wird. Viele Stadttei­le sind einer Volksgruppe zugeordnet, wo­bei der wohl bekannteste Stadtteil touris­tisch gesehen China Town sein könnte. Lebt man in so einer impulsiven Stadt wie San Francisco, hat man ungeheuer viele Mög­lichkeiten, Neues zu lernen und zu entde­cken. Auch im naturmedizinischen Bereich offenbart sich in San Francisco und MarinCounty eine Vielzahl von integrativen Be­handlungsmethoden. Meine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke in dieser Stadt haben meinen Lebensweg geprägt.

Mein Bestreben ist es, nicht die Schulme­dizin zu ersetzen, sondern individuell, also personenbezogen auf das jeweilige Um­feld und auf die Problematik abgestimmt, möglichst im Einklang mit der westlichen Schulmedizin, unterstützend die Selbsthei­lungskräfte zu aktivieren und die gestörten Körperfunktionen zu regulieren. Meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen, die sich zu diesem Denkansatz hingezogen fühlen, auch die Erwartung und Hoffnung haben, dass die in der Schul- und Naturmedizin gewonnenen Erkenntnisse über Krankheit und Gesundheit auch zum Wohle des Patienten praktisch umgesetzt werden. In enger Zusammenarbeit mit Dr. Lexer ha­ben wir gemeinsam dieses Buch als Leitfa­den zu einem gesünderen Lebensstil ver­fasst. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffe, dass die eine oder andere Anregung für Sie dabei ist.


Buchbestellung

Das Buch ist nach der Buchpräsentation erhältlich. Bestellungen können per E-Mail unter info@antikrebs.at ebenfalls entgegengenommen werden.